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<pre>Da es in Bremen jedoch nichts mit dem möglichen Ausgleichstreffer wurde, macht sich für Hannover mittlerweile schon eine etwas größere Wende erforderlich. Dass fünf der letzten sieben Pflichtspiele verloren gingen, deutet auf eine zunehmend besorgniserregende Entwicklung hin.  <p> Es ist stark zu bezweifeln, dass die Hamburger noch einmal auf Touren kommen. Im Duell mit den Hauptstädtern sehen die Wettanbieter zwar durchaus Siegeschancen, allerdings muss dafür ein ganz anderes Auftreten her.  <p>  Intern lautet die Vorgabe, dem Brause-Fabrikanten Mateschitz zu seinem 80. Geburtstag die erste Meisterschaft zu schenken. Haben wir uns hier nicht böse verrechnet, ist es mit der derzeitigen Münchener Dominanz somit spätestens in der Saison 2023/24 vorbei. <p> Da es sowohl gegen Leipzig als auch gegen Mainz zuletzt ein dünnes 1:0 gab, kann ich mir genau solch ein Resultat auch gegen Köln vorstellen, weshalb ich hier zur defensive Variante greife. <p>  Im Gegensatz zum Aufsteiger dürfte sich bei den Geißböcken aber die Freude darüber in Grenzen halten, so früh im luftleeren Raum der Liga gelandet zu sein — zumal sich in den letzten Wochen wiederholt die Möglichkeit ergeben hatte, doch noch einmal etwa weiter oben anzuklopfen.  </pre>


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<pre>Während ein Abfangen der nun knapp vorauseilenden Dortmunder intern als unrealistisch verworfen wird, wirkt der nun noch vier Punkte betragende Vorsprung der Sachsen wie ein Klacks — schon in den letzten sieben Runden machte die TSG im Schnitt einen Zähler pro Spieltag auf Leipzig gut.  <p> Pal Dardai sah die Partie mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „So ist Fußball. für meinen Geschmack sind zu viele Tore gefallen. Wir müssen mit dem 3:3 leben, ganz unglücklich sind wir über den Punkt nicht„, sagte der Hertha-Coach zum spektakulären 3:3 in der Bankenmetropole.  <p>  War an Schonung bereits beim bis zuletzt hart umkämpften 4:2-Erfolg gegen den SC Freiburg nicht zu denken, konnte es sich Martin Schmidt auch nicht erlauben, sein Team beim europäischen Endspiel in Saint-Etienne mit angezogener Handbremse ins Rennen zu schicken. <p> Schließlich hatten die Lebenszeichen der anderen Krisen-Klubs zur Folge, dass sich die Lage des Schlusslichts trotz des Erfolges noch einmal weiter verschlechtert hat; der unfreiwillige Abschied aus der Liga könnte nun sogar schon vor dem samstäglichen Gastspiel in Ingolstadt besiegelt sein. <p>  In der Tat ist es keine Selbstverständlichkeit, dass es dem Team daheim immer wieder gelingt, die Gunst der Stunde auszunutzen: Wären Siege gegen leidende Mannschaften nämlich kein Problem, dann hätte es zuletzt sicherlich auch in Augsburg zu mehr als nur einem Punkt gereicht.  </pre> 


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<pre> Zumindest Zweiteres dürfte sich jedoch am Samstagnachmittag erübrigen. Schließlich treffen die ausgeruhten Herthaner dann auf einen Gegner, der aller Voraussicht nach schwer vom königlichen Achtelfinal-Hinspiel am Mittwochabend (20:45 Uhr gegen KAA Gent) gezeichnet sein wird.  <p> Stuttgart ist seit fünf Bundesliga-Heimspielen gegen Hoffenheim ungeschlagen (4S, 1U) und hat derzeit unter Neo-Trainer Sebastian Hoeneß einen Lauf. In den letzten sieben Spielen konnten zwölf Punkte eingefahren werden (3S, 3U, 1N), wofür das Team zuvor 16 Spiele benötigte. Die TSG schnupperte zwar zuletzt auch Höhenluft mit zwei Siegen in den letzten drei Spielen. Der sichere Klassenerhalt wird jedoch nicht mehr für große Motivation für das Schaulaufen sorgen.  <p>  Immer wieder kam dieser eine Satz. Im Vorfeld dieser Saison, nach der durchaus ansprechenden Hinrunde und jetzt auch wieder. „Das erste Ziel ist der Klassenerhalt.“ <p>  In der Tabelle trennt Hannover 96 und Eintracht Frankfurt zwar nur ein Punkt voneinander, trotzdem könnte die interne Stimmung bei beiden Mannschaften unterschiedlicher kaum sein. Zurückzuführen ist das auf die auseinanderklaffenden Leistungskurven. <p>  Trotz dieser unschönen Bilanz sollte aber eher nicht damit zu rechnen sein, dass sich Bayer am Samstag überängstlich präsentiert: Nach drei gleich zu Saisonbeginn kassierten Schlappen blickt die Elf von Heiko Herrlich inzwischen bereits auf acht ungeschlagene Auswärtsspiele am Stück zurück.  </pre>


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<pre> Dass es etwa in der gesamten Rückrunde bislang nur beim FC Bayern eine Niederlage setzte, sollte den Aufsteiger beim FC Köln eigentlich vor einem Rückschlag feien; zumal den Geißböcken — wie erwähnt — in den Heimspielen nur im absoluten Ausnahmefall der Punkte-Hunger bekommt.  <p> War bereits die Quote zum obigen Tipp mit 7,5 nicht ohne, wird diese von meiner zweiten wagemutigen Prognose noch einmal locker in die Tasche gesteckt.   <p> Umso wichtiger wäre daher, gegen das bislang sieglose Tabellenschlusslicht am Samstag endlich wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren, zumal am darauffolgenden Spieltag gegen den FC Bayern ohnehin mit einem weitere Leerlauf gerechnet werden muss. <p>  So wird gegen den VfL in jedem Falle der jüngst gelbgesperrte Darida wieder als wichtiger Strippenzieher verfügbar sein; mit etwas Glück melden sich darüber hinaus auch ergänzende Stabilisatoren wie Stark oder Weiser gerade noch rechtzeitig aus dem Lazarett zurück.  <p> Die Berliner Heimbilanz im Olympia-Oval spricht diesbezüglich für sich: Satten acht Siegen steht nur eine einzige Pleite gegenüber. Damit hat das drittbeste Heimteam der Liga zu Hause genauso viele Punkte wie die Bayern (24) gesammelt.  </pre>


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<pre> Die Rothosen bekamen zum vierten Mal in Serie in München ordentlich die Hucke voll, am Samstag war es ein 0:6. Davor hatte es zwei 0:8- sowie ein 0:5-Debakel gegeben. Nun soll mit Christian Titz der 16. Trainer seit 2008 (inklusive Interimslösungen) das Wunder Klassenerhalt schaffen. Der bisherige U21-Coach soll die Profis bis Saisonende betreuen.  <p> für ein solches Aufbauen scheint es zwar sowohl dem Punkte- als auch dem Tabellenstand des HSV am erforderlichen Fundament zu fehlen; in der Tat machte aber auch das Gastspiel im Kraichgau deutlich, dass noch immer ein Hauch Leben in der wandelnden hanseatischen Leiche steckt.  <p>  Diese Annahme drängt sich insbesondere auch für die nun unmittelbaren anstehenden Aufgaben auf: Immerhin macht der Blick auf den zur Verfügung stehenden Kader deutlich, dass der Saisonstart bereits etliche Opfer gekostet hat. <p>  Als zweitschlechteste Elf der Rückrunde bleibt die Mannschaft von Dieter Hecking nur dank der nahenden Sommerpause vor richtig großem Ungemach verschont: Rein mathematisch gehört mittlerweile auch der VfL zu jenen Klubs, die der Abstieg theoretisch noch immer ereilen kann.  <p> Wir tippen deshalb darauf, dass die Tuchel-Elf ihre Pflichtspiel-Siegesserie in Hannover weiter ausbaut!  </pre>


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